Archiv für Oktober 2009

Mit ein paar Tricks in New York Geld sparen

Dass New York ein teures Pflaster ist, ist nicht erst seit gestern bekannt. Besonders für Studenten ist es oft schwierig, die hohen Lebenshaltungskosten zu bewältigen. Mit einem kleinen Trick lassen sich einige Kosten jedoch stark reduzieren. Es gibt die Möglichkeit, einen internationalen Studentenausweis zu beantragen. Das ist die sogenannte International Student ID Card. Damit erhalten Studenten in New York viele Ermäßigungen. Viele Museen und Theater gewähren teilweise sehr hohe Studentenrabatte. Die International Student ID Card kann sowohl im New York Student Center als auch im International Educational Exchange erworben werden.

Für den Studentenausweis ist eine Gebühr fällig, die sich aber wirklich lohnt. Um die finanziellen Reserven ein wenig aufzustocken, können Studenten in ihren Ferien einem Ferienjob nachgehen. Obwohl es ansonsten sehr schwer ist, eine Arbeitserlaubnis zu bekommen, gelten für Studenten hier Ausnahmen. Es lohnt sich aber, genauere Informationen schon vor dem Studienbeginn einzuholen. Dann kann die Zeit in New York effektiver genutzt werden und geht nicht bei der Suche nach Informationen zu Ferienjobs verloren. An der Columbia University gibt es sogar ein spezielles Foreign Student Office, das ausländischen Studenten bei allen Fragen hilfreich zur Seite steht.

Teure Unis in New York

Jetzt ist ja nicht jeder Student von Haus aus Sohn oder Tochter und kann auf das gute Einkommen der Eltern zurückgreifen, um das Studium zu finanzieren. Um so schwieriger wird es, wenn man sein Studium in New York absolvieren will. Klar, die deutschen Unis sind gut. Das ist keine Frage. Aber für so machen Studiengang macht es schon Sinn, in den Big Apple zu gehen und dort an einer der renommierten Universitäten zu studieren.

Die Unis genießen weltweit ein hohes Ansehen, folglich können einen die Abschlüsse beruflich echt weit nach vorne bringen. Außerdem ist es doch eine ungemein spannende und prickelnde Herausforderung, für einige Zeit in New York leben zu können. Doch wie will man das mitunter sehr teure Leben in New York finanzieren. Allein schon die Studiengebühren sind immens. Willst du beispielsweise ein einjähriges Studium der Sozialarbeit absolvieren, bist du locker mit um die 16.000 Dollar dabei. Ein ganzes Jahr an der renommierten Columbia Business School dagegen kostet noch mehr. Hier kann man dann mal locker um die 28.000 Dollar auf den Tisch der Uni legen, um überhaupt einen Fuß auf den Campus setzen zu dürfen. Dafür kann der Abschluss aber Tür und Tor öffnen. Es ist sicherlich ein Für und Wider, ob man bereit ist, die Kosten auf sich zu nehmen. Aber sind ja auch Fördermittel möglich. Beispielsweise gibt es Stipendien, die man in Anspruch nehmen kann. Oder man schließt sich dem Austauschprogramm an. Und für richtig gute Studenten erlässt die eine oder andere Uni auch schon mal die Studiengebühren. Okay, dass man dafür ne Menge tun muss, ist klar. Aber es zeigt, dass es gar nicht so abwegig ist, einmal darüber nachzudenken, in New York zu studieren.

Aller Anfang ist schwer

So reizvoll der Gedanke an ein Studienjahr in New York auch sein mag, ist ein solches alles andere als leicht zu bewältigen. Bereits im Vorfeld sollte sich jeder unbedingt darüber im Klaren sein, dass an den New Yorker Universitäten hohe Anforderungen an jeden einzelnen Studenten gestellt werden. Vor Semesterbeginn werden meist 10-tägige Einführungskurse abgehalten, die noch recht easy erscheinen. Doch sobald das Semester startet, wächst auch das Arbeitspensum enorm. In den ersten Wochen kann jeder Student damit rechnen, zwischen 200 und 400 Seiten Fachliteratur pro Woche durcharbeiten zu müssen. Grob hochgerechnet liegt der Arbeitsaufwand dementsprechend bei 70 bis 80 Stunden wöchentlich. Außerdem ist zu bedenken, dass innerhalb eines Semesters auch zahlreiche schriftliche Arbeiten angefertigt werden müssen.

Die Umstellung auf ein derartig hohes Lernpensum fällt anfänglich schwer. Doch sobald die heftige Startphase erst einmal überstanden ist, beginnt das wirkliche Studentenleben mit seinen abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten auf dem Campus. Natürlich wird der Lernstoff nicht weniger. Aber wenn man sich erst einmal einen gewissen Lernrhythmus angeeignet hat, wird das Arbeiten wesentlich effektiver. Obwohl New Yorker Universitäten wirklich viel von ihren Studenten abverlangen, ist die Erfahrung einfach einzigartig.

Teures Leben als Student in New York

Nicht nur die Studiengänge in New York sind teuer. Klar, es hängt natürlich auch ein bisschen davon ab, für welche Uni und welches Studium man sich entscheidet. Aber aus der Portokasse wird man das Studium im Big Apple wohl kaum bezahlen können. Auch das Leben dort kann echt eine Lücke ins Portemonnaie reißen.

Du musst ja auch wohnen, essen und trinken. Und einen wichtigen Punkt vergessen viele, bevor sie nach New York gehen: “NYC is hip!” – Man sollte also in der Uni zumindest ab und an zeigen, dass man modisches Bewusstsein besitzt. Angesagt ist zum Beispiel Tommy Hilfiger, damit kann man wenig falsch machen. Und “affordable” ist die Marke auch, wenn man sie im Internet bestellt. Vor allem an Kunst-Hochschulen an denen Modedesign studiert wird (z.B. Parsons), ist man schnell der Aussenseiter ohne “bewußte” Kleidung.

Gerade die Mietkosten schlagen ungemein zu Buche. Man kann davon ausgehen, dass man in New York für eine Wohnung mit um die 40 bis 60 Prozent seines monatlichen Einkommens dabei ist. Und das will erst einmal finanziert werden, wenn denn schon mehr als die Hälfte des Monatsbudgets für die Miete verplant ist. Hinzu kommt, dass du als ausländischer Student meist eh schlechte Karten hast, eine Wohnung zu finden. Denn alle Vermieter in New York prüfen, bevor sie dir einen Mietvertrag geben, erst einmal deine Bonität.

Und die kannst du nur nachweisen, wenn du schon seit Jahren in New York lebst und entsprechende Kreditkarten vorweisen kannst. Ansonsten wird das nichts mit dem Mietvertrag. Aber einmal abgesehen von dieser klitzekleinen Hürde wären die Mieten auch so kaum zu bezahlen. Man muss für eine Einzimmer-Wohnung mit Kochnische, zu der nicht zwingend immer auch ein Fenster gehört, in Manhattan beispielsweise mit um die 1.800 Dollar monatlich rechnen. Eine stolze Summe für ein bisschen Raum in New York. Für viele Studenten heißt daher die Lösung schlicht und ergreifend WG. Das machen auch die meisten ausländischen Studenten so. Denn so kann man sich die immensen Kosten für die Unterkunft schlicht teilen, sodass nach Abzug der Miete und der Studiengebühren auch noch etwas zum Leben und Party machen übrigbleibt.

Beinahe unglaublich – Bibliotheken sogar Samstagnacht gefüllt

368869_R_by_Marcel-Klinger_pixelio.deWer sich für ein Auslandssemester an einer Universität in New York entscheidet, sollte sich darauf einstellen, dass das amerikanische Studentenleben kaum mit dem hierzulande zu vergleichen ist. Da die Studiengebühren teilweise horrende Beträge verschlingen, scheinen die meisten Studenten diese Gebühren tatsächlich ausnutzen zu wollen, um sich ein Maximum an Fachwissen anzueignen. Es scheint sich alles nur um den ersten, großen Job nach dem Studium zu drehen. Jeder will der Beste sein, um seine Chancen zu vergrößern. Und obwohl jedem Studenten durchaus bewusst ist, dass kaum ein Prüfling durchs Examen rasselt, spielt Ehrgeiz eine sehr große Rolle im amerikanischen Studentenleben.

Besonders in New York versucht jeder, den anderen leistungsmäßig zu übertreffen, um nach dem Abschluss einen der begehrten Traumjobs zu ergattern. Die Bibliotheken sind an den New Yorker Unis ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet. Selbst an einem Samstagabend sind sie gut besucht. Wer als ausländischer Student nach New York kommt, wird sich an das hohe Lernpensum und den enormen Ehrgeiz schnell gewöhnen. Denn trotz größter Mengen Lernstoffs kommt der übliche Spaß des Studentenlebens nicht zu kurz.

© Marcel Klinger / PIXELIO

New York – Stadt der Bildung

Bildung wird in New York groß geschrieben. Es gibt hier exzellente Unis, die über einen überaus guten Ruf verfügen. Klar, dass es auch viele deutsche Studenten nach New York zieht. Zum einen lockt natürlich das pulsierende Leben dieser Großstadt. New York wird schließlich nicht umsonst der „Schmelztiegel der Nation“ bezeichnet. Das ist es, was die Stadt ein Stück weit ausmacht. Die vielen verschiedenen Kulturen, die hier friedlich miteinander leben.

Amerika ist ja, gemessen an vielen anderen Ländern, ein recht junges Land mit einer recht jungen Geschichte. Abgesehen natürlich von der der Ureinwohner Amerikas. Doch die junge Geschichte rührt eher von den vielen Einwanderern, die vor Jahrhunderten in die USA pilgerten, um sich hier ein besseres Leben aufzubauen. Geradezu berühmt sind die Pilgrim Fathers, die sich mitsamt ihrer Familien mit Schiffen aufmachten, um in Amerika eine neue Existenz aufzubauen. Die Amish People haben sich beispielsweise bis heute ihre Lebensweise erhalten, ungeachtet jeden Fortschritts, und sind glücklich damit. Doch für alle Kulturen gilt eine gute Schulbildung. Die Universitäten haben regen Zulauf. Aber es verwundert auch nicht. Denn die New Yorker Unis zählen zu den renommiertesten des Landes. Zu den wichtigsten staatlichen Bildungseinrichtungen zählen die State University of New York und die City University of New York. Aber auch die privaten Unis in New York erfreuen sich eines außerordentlich guten Rufes. Doch man muss sich über eines im Klaren sein, wenn man an einer New Yorker Uni immatrikuliert. Es wird einem als Student eine Menge abverlangt. Das Studium ist, egal in welchem Studiengang, wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber irgendwo muss der hohe Bildungsstand ja auch herkommen.

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