Aller Anfang ist schwer

So reizvoll der Gedanke an ein Studienjahr in New York auch sein mag, ist ein solches alles andere als leicht zu bewältigen. Bereits im Vorfeld sollte sich jeder unbedingt darüber im Klaren sein, dass an den New Yorker Universitäten hohe Anforderungen an jeden einzelnen Studenten gestellt werden. Vor Semesterbeginn werden meist 10-tägige Einführungskurse abgehalten, die noch recht easy erscheinen. Doch sobald das Semester startet, wächst auch das Arbeitspensum enorm. In den ersten Wochen kann jeder Student damit rechnen, zwischen 200 und 400 Seiten Fachliteratur pro Woche durcharbeiten zu müssen. Grob hochgerechnet liegt der Arbeitsaufwand dementsprechend bei 70 bis 80 Stunden wöchentlich. Außerdem ist zu bedenken, dass innerhalb eines Semesters auch zahlreiche schriftliche Arbeiten angefertigt werden müssen.

Die Umstellung auf ein derartig hohes Lernpensum fällt anfänglich schwer. Doch sobald die heftige Startphase erst einmal überstanden ist, beginnt das wirkliche Studentenleben mit seinen abwechslungsreichen Freizeitaktivitäten auf dem Campus. Natürlich wird der Lernstoff nicht weniger. Aber wenn man sich erst einmal einen gewissen Lernrhythmus angeeignet hat, wird das Arbeiten wesentlich effektiver. Obwohl New Yorker Universitäten wirklich viel von ihren Studenten abverlangen, ist die Erfahrung einfach einzigartig.

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