Teures Studium
Viele deutsche Studenten zieht es des Studiums wegen nach New York. Die Unis in der Großstadt verfügen über einen exzellenten Ruf. Der Bildungsstand in New York ist ungemein hoch. Man lernt hier richtig etwas.
Doch es wird einem auch viel abverlangt. Sicherlich ist es Deutschland auch so, dass, wenn man sein Studium gut abschließen möchte, man dafür lernen und arbeiten muss. Das steht sicherlich außer Frage. Und doch geht es an deutschen Unis im Gegensatz zu New Yorker Unis eher etwas lascher zu. Wenn du beispielsweise in New York deine Vorlesungen schwänzt, kostet dich das richtig Geld. Zwar musst du keine Strafe zahlen, aber im Umkehrschluss kommt es dieser fast gleich. Denn die Studiengebühren sind nicht von schlechten Eltern. Das hat aber damit zu tun, dass in New York die schulische Ausbildung als eine Art Investition in die Zukunft angesehen wird. Sie hat also so gesehen rein finanziell einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland. Das heißt aber auch, dass du als Student immens wohlhabende Eltern oder aber ein Stipendium haben musst, um finanziell halbwegs über die Runden kommen zu können. Und wenn man diese Kosten auf das gesamte Studium hochrechnet, kommt man auf ca. 150 Dollar pro Tag, die du locker vergeigt, wenn du einmal nicht an einer Vorlesung teilnimmst. Man muss sich also in New York zweimal überlegen, ob man feiern oder lieber lernen gehen will. Aber schlussendlich lohnt es sich. Denn die Abschlüsse der New Yorker Unis sind wohlgelitten. Sie können dich im beruflichen Leben echt nach vorne bringen. Und dafür kann man ja schon einmal für die Zeit des Studiums ein paar Abstriche in puncto Freizeitgestaltung machen.
Studienfahrten nach New York
In New York befinden sich viele Bildungseinrichtungen. So hat auch das Goethe-Institut vor einigen Jahren dort ein Gebäude erworben, um sich in New York niederlassen zu können. Das Gebäude mit der historischen Kalksandsteinfassade, das von zwei Hochhäusern eingerahmt wird, gilt inzwischen auch schon über die Grenzen New Yorks hinweg als vorzügliche Anschrift im kulturellen Bereich. Aber selbstverständlich verfügt die Stadt an der Ostküste Amerikas auch über viele Universitäten. Hierzu gehören zum Beispiel so etablierte Unis wie das Barnard College oder die Rockefeller University. Aber auch die Manhatten School of Music erfreut sich bei den Studenten großer Beliebtheit. Insgesamt findet man in New York 14 Universitäten, die für Studenten fast aller Studiengänge zur Verfügung stehen.
New York ist eine Stadt, die einen großen Wert auf die Ausbildung ihrer Studenten legt. Nicht umsonst findet man im Schmelztiegel der Nation eine ungemeine Dichte an Bildungsstätten. Dies fängt an beim Barnard College, das bereits im Jahre 1889 gegründet wurde. Das Barnard College versteht sich als College der freien Künste, das insbesondere Frauen die Möglichkeit des Studiums ermöglichen möchte. An der Manhattan School of Music haben Studenten die Möglichkeit, die Künste der klassischen Musik und des Jazz zu erlernen. Diese Uni wurde gegründet im Jahr 1917 und wird als private Hochschule geführt. Die New York University gar ist die größte private Universität in Amerika. Sie verfügt über eine Studentenanzahl von sage und schreibe über 39.000 Studenten. Doch die New York University bietet auch insgesamt 14 Fakultäten und Colleges an. Das Angebot an Studiengängen ist also immens. Insgesamt findet man in New York 14 Colleges und Universitäten, die zusammengefasst fast das gesamte Lernspektrum abdecken.