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Beinahe unglaublich – Bibliotheken sogar Samstagnacht gefüllt
Wer sich für ein Auslandssemester an einer Universität in New York entscheidet, sollte sich darauf einstellen, dass das amerikanische Studentenleben kaum mit dem hierzulande zu vergleichen ist. Da die Studiengebühren teilweise horrende Beträge verschlingen, scheinen die meisten Studenten diese Gebühren tatsächlich ausnutzen zu wollen, um sich ein Maximum an Fachwissen anzueignen. Es scheint sich alles nur um den ersten, großen Job nach dem Studium zu drehen. Jeder will der Beste sein, um seine Chancen zu vergrößern. Und obwohl jedem Studenten durchaus bewusst ist, dass kaum ein Prüfling durchs Examen rasselt, spielt Ehrgeiz eine sehr große Rolle im amerikanischen Studentenleben.
Besonders in New York versucht jeder, den anderen leistungsmäßig zu übertreffen, um nach dem Abschluss einen der begehrten Traumjobs zu ergattern. Die Bibliotheken sind an den New Yorker Unis ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet. Selbst an einem Samstagabend sind sie gut besucht. Wer als ausländischer Student nach New York kommt, wird sich an das hohe Lernpensum und den enormen Ehrgeiz schnell gewöhnen. Denn trotz größter Mengen Lernstoffs kommt der übliche Spaß des Studentenlebens nicht zu kurz.
© Marcel Klinger / PIXELIO
New York – Stadt der Bildung
Bildung wird in New York groß geschrieben. Es gibt hier exzellente Unis, die über einen überaus guten Ruf verfügen. Klar, dass es auch viele deutsche Studenten nach New York zieht. Zum einen lockt natürlich das pulsierende Leben dieser Großstadt. New York wird schließlich nicht umsonst der „Schmelztiegel der Nation“ bezeichnet. Das ist es, was die Stadt ein Stück weit ausmacht. Die vielen verschiedenen Kulturen, die hier friedlich miteinander leben.
Amerika ist ja, gemessen an vielen anderen Ländern, ein recht junges Land mit einer recht jungen Geschichte. Abgesehen natürlich von der der Ureinwohner Amerikas. Doch die junge Geschichte rührt eher von den vielen Einwanderern, die vor Jahrhunderten in die USA pilgerten, um sich hier ein besseres Leben aufzubauen. Geradezu berühmt sind die Pilgrim Fathers, die sich mitsamt ihrer Familien mit Schiffen aufmachten, um in Amerika eine neue Existenz aufzubauen. Die Amish People haben sich beispielsweise bis heute ihre Lebensweise erhalten, ungeachtet jeden Fortschritts, und sind glücklich damit. Doch für alle Kulturen gilt eine gute Schulbildung. Die Universitäten haben regen Zulauf. Aber es verwundert auch nicht. Denn die New Yorker Unis zählen zu den renommiertesten des Landes. Zu den wichtigsten staatlichen Bildungseinrichtungen zählen die State University of New York und die City University of New York. Aber auch die privaten Unis in New York erfreuen sich eines außerordentlich guten Rufes. Doch man muss sich über eines im Klaren sein, wenn man an einer New Yorker Uni immatrikuliert. Es wird einem als Student eine Menge abverlangt. Das Studium ist, egal in welchem Studiengang, wahrlich kein Zuckerschlecken. Aber irgendwo muss der hohe Bildungsstand ja auch herkommen.